Warum es besser ist zu fragen, statt zu spekulieren

Montag, 1. Mai 2017

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Warum es besser ist, zu fragen

Ich hab eine ganze Woche kostbarer Lebenszeit damit verbracht, mir Gedanken über ein Ereignis zu machen, das gar nicht eintrifft. Dabei hätte ich nur fragen müssen, statt mir endlos Gedanken zu machen und zu spekulieren. Einfach nur fragen!

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KOSTBARE LEBENSZEIT

Vor einer Woche hatte ich morgens um halb sieben eine Mail von meinem Vermieter im Postfach: er brauche Bilder von meinem Zuhause für sein Bankinstitut. Die letzten Bissen von meinem Frühstück sind mir im Hals stecken geblieben, der Tag war für mich gelaufen. Und zwar so richtig gelaufen. Da will der Blödmann mein Zuhause verkaufen, sagt nix davon und ich soll ihm auch noch Bilder machen! Ich habe nicht geantwortet, eine solche Nachricht muss ich schließlich erstmal verdauen. So richtig große, böse Sachen mache ich immer erst ganz allein mit mir aus, darüber kann ich nicht gleich reden. Und gute Ratschläge mag ich dann auch nicht haben.

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FRIEDE, FREUDE, EIERKUCHEN

Am Samstag (eine ganze Woche nach der Mail) hat die Mutter mich genau im richtigen Augenblick erwischt und ich hab ihr die Mail zu lesen gegeben. "Scheiße." Genau so. Und nicht anders. "Ich bin gleich wieder da." Sprach's und war wirklich nach ein paar Minuten wieder da, die Mutter. Meine Eltern sind toll, richtig, richtig toll! Danke, ihr Zwei, einfach mal Danke. "Du brauchst hier nicht auszuziehen, das ist dein Zuhause und wir finden eine Lösung." Nach einigem Hin und Her und weiteren Spekulationen hat der Vater mich dann überzeugt, dass ich meinen Vermieter anrufe und frage, was Sache ist. Das Ende vom Lied: Der Vermieter will gar nicht verkaufen, ganz im Gegenteil, er freut sich, dass ich so gut auf sein Elternhaus aufpasse! Sogar schriftlich habe ich das. Eine ganze Woche kostbarer Lebenszeit vergeudet, weil ich nicht gefragt, sondern spekuliert habe.

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FRAGEN, NICHT SPEKULIEREN!

Warum ich dir das alles so haarklein erzähle? Weil ich dir ersparen möchte, dich in Überlegungen zu verstricken, die gar nicht notwendig sind. Weil du nicht auch so ein Depp sein sollst, der eine ganze Woche seiner kostbaren Lebenszeit verschenkt. Weil alles endlich ist. Es muss nicht bedingungslos alles hinterfragt werden, ganz bestimmt nicht. Es muss auch nicht alles besprochen und zerredet werden. Aber wenn eine Nachricht das Gedankenkarussell anwirft, dann ist es vielleicht angebracht, zu fragen statt zu spekulieren. Oder? Mir war dieses Erlebnis eine doppelte Lehre: ich werde jetzt öfter mal nachfragen, statt mir meine eigenen Gedanken zu machen und ich werde ausmisten. Ganz radikal. Wenn ich nämlich doch irgendwann mal ausziehe, dann muss der Inhalt eines ganzen Hauses umziehen. Und das macht bestimmt keinen Spaß, gar keine Frage ;-) Und noch etwas ist mir ganz deutlich geworden: ich lebe gern in meinem Zuhause, es ist wirklich mein Herzens-Zuhause.

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DER ARCHITEKT IM KOPF

Die Mutter hat übrigens den gleichen Kopf-Architekten wie ich, sie muss solche Dinge auch erstmal mit sich besprechen, bevor sie jemanden einweiht.

Bist du auch so gestrickt? Oder kannst du sofort Rat und Hilfe annehmen?





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Kommentare:

  1. Liebe Frauke, da hast du völlig recht, aber mir wäre es wahrscheinlich wie dir ergangen. Kommunikation ist einfach immer das beste, egal in welcher Situation. Gut das jetzt aber alles geklärt ist :-) Dein Bilder sind wieder mega - hab' einen schönen 1. Mai.
    LG Dani

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  2. ...ja, mir wäre es auch so ergangen wie dir; aber du hast Recht, man sollte gleich nachfragen statt spekulieren. Muß ich mir auch auf die Fahne schreiben.
    Auf deinen Fotos strahlt der Frühling - wunderschön!
    -Die Buchverlosung habe ich dann leider doch verpaßt; aber ich habe es mir schon bestellt.
    Pfingstrosen sind wirklich ein herrliches Schauspiel. Ich freue mich schon auf meine 'Weiße' im Garten, wenn sie blüht. Es ist eine gefüllte, die am Rand der Blütenblätter einen feinen roten Streifen hat :)
    Dir auch einen schönen 1. Mai und liebe Grüße
    Christiane

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  3. Liebe Frauke,
    Ja, ich bin auch so gestrickt. Nein, Rat oder Hilfe anzunehmen, fällt mir schwer. Aber bei Deinem akuten Gedankenzirkus, da hätte ich Dich als Bankfrau beruhigen können. Banken müssen das tun, solange ein Objekt noch finanziert ist.
    Meine Mutter war übrigens eine Meisterin im Sorgenmachen über ungelegte Eier. Meine Schwiema kann dasauch ganz wunderbar. Zumindest das konnte ich ablegen. 😊
    Liebe Grüße
    Karen

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  4. Kommt mir irgendwie bekannt vor Frauke. Bei mir geht es momentan aber um was anderes was mir Sorgen macht und mir im Kopf rum kreist.Trau mich nur noch nicht mir Gewissheit zu verschaffen. Das 6.Bild von oben ist wunderwunderschön.
    Liebe Grüße
    Sigi

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  5. Hallo Frauke, ja solche Gedankengänge kenne ich nur zu gut!
    Allerdings finde ich die Mail von Deinem Vermieter auch ziemlich gedankenlos.....schliesslich war irgendwie klar, WIE das Ganze ohne eine Erklärung bei Dir ankommen würde....
    Aber schön, dass alles gut ist!
    Liebe Grüße
    Smilla

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  6. Du triffst bei mir gerade einen Nagel auf den Kopf! Auch bei mir kreisen gerade keine guten Gedanken, weshalb ich eher zu einer Schreibunlust treibe...
    Apropos Nagel, kennst du diese Geschichte? https://www.sonia-jaeger.com/de/die-geschichte-vom-hammer/
    Liebe Grüße ich verstricke mich mal weiter in meinen Gedanken,
    Andrea

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  7. Liebe Frauke,
    diese Gedanken, die man nicht stoppen kann, kennt doch jeder von uns. Zum Glück sind diesmal die Sorgen unnötig gewesen!
    Lieben Gruß
    moni

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  8. Ich hätte sofort nach dem Grund gefragt. Dafür habe ich andere Themen ...

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  9. Jetzt verstehe ich dein verstummen ( was ja wohl auch etwas an Google liegt ).
    So etwas könnte mir auch passieren. Ich kenne genug Leute, denen so etwas passiert ist, deshalb ist es ja kein bloßes Hirngespinst, sich einen Weiterverkauf vorzustellen.
    Mach et joot!
    Astrid

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  10. Ja, so ein Gedankenkarussell kennt wohl jeder! Und dann traut man sich nicht zu fragen. Blöd, gell? Gut, dass deine Befürchtungen umsonst waren!

    Grüßle
    Ursel

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  11. Liebe Frauke,
    Deine Gedanken kann ich gut nachvollziehen, ich kreise auch oft um Sachen, die sich dann in Wohlgefallen auflösen.
    Und wie schön, dass Du erkannt hast, dass Dein Zuhause Dein Herzenszuhause ist.
    herzlich Margot

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Hab Dank für die Zeit, die du dir für mich nimmst, ich freue mich sehr darüber! Deinen Kommentar beantworte ich auf deinem Blog ... wir lesen uns später!

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